Ehemalige Schule von Santiago der Gesellschaft Jesu

BESCHREIBUNG

Die Jesuiten ließen sich im letzten Drittel des 16. Jahrhunderts in Baeza nieder und gründeten das „Colegio de Santiago“ (Schule von Santiago). Der Jesuit Juan Bautista Villalpando entwarf einen Umgestaltungs- und Ausbauplan für das Gebäude, der jedoch nie in die Tat umgesetzt wurde. Es diente jedoch bis ins Jahr 1767 als Jesuitenkloster, also bis zum Jahr, in dem die Jesuiten des Landes verwiesen wurden. Einige der Fassaden mit Blick auf die Straβe Compañía, die aus drei großen gefriesten Bögen bestehen, sind heute noch erhalten. Das auffälligste Merkmal des Innenraums ist der Innenhof, der mehrere halbrunde Arkaden aufweist. Nach dem Weggang der Jesuiten im 18. Jahrhundert wurde das Gebäude für die Pferdezucht genutzt. Die darin aufbewahrten bibliografischen Sammlungen wurden später in die Universität Baeza gebracht. Heute wird ein Teil dieser ehemaligen Schule zu privaten Wohnzwecken und ein anderer als Gemeindebüros genutzt.

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